Bahnhöfe Thüringen

Aufgrund der ausgedehnten Waldgebiete wird Thüringen auch als das „grüne Herz Deutschlands“ bezeichnet. 1920 neu gegründet, wurde das Bundesland als Freistaat 1990 in die Bundesrepublik aufgenommen, durch Zusammenschluß der DDR Bezirke Erfurt, Gera und Suhl.
In früheren Zeiten herrschten hier verschiedene Fürsten in ihren Kleinstaaten, auch Preußen besaß einen Teil dieses Landes. Hier lebten die Dichterfürsten der „Weimarer Klassik“.

Altenburg – ArternErfurtGera JenaWeimar

Bahnhof Altenburg

Hbf Altenburg, 2015
Hbf Altenburg, 2015

Die Stadt liegt im östlichen Thüringen und war einst Residenzstadt des Herzogs von Sachsen-Gotha-Altenburg. Vor Jahrhunderten eine bedeutsame Stadt, ist sie heute nahezu zur Bedeutungslosigkeit abgesunken. Ihre Geschichte ist aber an vielen Baudenkmälern ab zu lesen, nicht zuletzt am prächtigen Bahnhof.

Bahnhof Artern

Bhf Artern 2012
Bhf Artern, 2012

Artern liegt an einem Bogen der Unstrut, die die Stadt von Südwesten nach Südosten durchfließt. der Bahnhof im östlichen Teil der Stadt liegt an der Bahnstrecke Sangerhausen-Erfurt,RB 16517.

Erfurt Hauptbahnhof

Hbf Erfurt, 2018
Hbf Erfurt, 2018 © Foto: J. Krabbe

Die Landeshauptstadt war von alters her eine wichtige Handelsstadt mitten in deutschen Landen. Sie besitzt ein altes schönes Bahnhofsgebäude. Er war einmal Bahnhof des Jahres

Bahnhof Erfurt-Nord

Bhf Erfurt Nord, 2008
Bhf Erfurt-Nord, 2008, © Foto:www.vergessene-bahnen.de
Der Bahnhof Erfurt Nord war nicht der ursprüngliche Ausgangspunkt der Strecke nach Nottleben, deshalb ist die Kilometerangabe hier nicht amtlich. Zwar war geplant die Züge hier beginnen zu lassen, da die erforderlichen Kosten für den Umbau des Nordbahnhofes zu hoch waren, musste der Kleinbahnhof weiter nach Norden verlegt werden. Als jedoch am 13.05.1976 die S-Bahn vom Hauptbahnhof zum Neubaugebiet im Norden Erfurt (wieder-) eröffnet wurde, wurde der Nordbahnhof in die Strecke mit einbezogen. www.vergessene-bahnen.de

Gera Hauptbahnhof

Hbf Gera, 2010
Hbf Gera, 2010, © Foto:B. Reissmann

Ehemals einstige Residenzstadt des Fürstentums Reuß hat die Stadt heutzutage an Bedeutung verloren. Immerhin zählt die kreisfreie Stadt im Osten des Freistaates zur Zeit 104 000 Einwohner(Stand 2004).
1881 wurde das Empfangsgebäude errichtet. Beim Umbau 1958/63 wurden diverse Fassadenverzierungen entfernt. Gera ist eine der wenigen Großstädte Deutschlands ohne Fernverkehrsanschluss und ohne elektrifiziertes Schienennetz. Aus diesem Grund halten hier auch keine Fernverkehrszüge mehr.

Jena Paradies

Bhf Jena-Paradies
Bhf Jena-Paradies, 2020

Jena ist eine alte und auch heute eine lebendige Studentenstadt. Daneben gibt es hier weiterhin die Zeiss-Werke.
Nur der Bahnhof ist ein Trauerspiel. Jena-Paradies ist der zentrale ICE-Halt direkt zwischen Innenstadt und Saale. Aber für ein Bahnhofsgebäude hatte die Bahn kein Geld beim Neubau. Das Paradies findet sich direkt nebenan mit einem schönen Park direkt an der Saale.

Weimar Hauptbahnhof

Hbf Weimar, 2019
Weimar Hbf, 2019

Die Stadt Weimar ist vor allem für sein kulturelles Erbe bekannt. Sie gilt als die Stadt der deutschen Klassikperiode mit berühmten Dichtern wie Goethe und Schiller. Durch Unterstützung der sächsischen Herzöge von Sachsen-Weimar entwickelte sich die Stadt mehrfach zu einem kulturellen Zentrum.
Der erste Bahnhof wurde 1846 errichtet. Zwischen 1914 und 1922 entstand dann ein neues, repräsentatives Empfangsgebäude im neoklassizistischen Stil. Nach einer Zwischenphase in den neunziger Jahren halten hier jetzt keine ICE-Züge mehr. 2005 wurde der Bahnhof von der Allianz pro Schiene zum Bahnhof des Jahres gewählt.

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