Bochum DortmundDuisburgEssenHammIbbenbürenLetmatheMindenPorta Westfalica RecklinghausenWuppertal

Ein eigenwilliger Zusammenschluß heterogener Landschaften ohne Vorbild in der Geschichte bildete nach dem 2. Weltkrieg dieses bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland. Bauernland und Kohlerevier zählen sicher die meisten Bahnhöfe, wahrscheinlich auch die mit dem größten Verkehrsaufkommen. Zudem ist es mein Heimatland, doch mittlerweile lebe ich fern davon. Hier sind die Kleinstadtbahnhöfe allermeist anderen Funktionen zugeführt.

Bochum

Bochum , 2010, © Foto: R. Michel

Der Hauptbahnhof Bochum wurde ab 1955 neu errichtet und 1957 eröffnet. Die Gesamtwirkung wird von dem großen Foyer mit seinem geschwungenen Stahlbetondach und der Glasfassade bestimmt.

Dortmund

Dortmund Hbf, 2019

Rund 125.000 Reisende und Besucher frequentieren täglich den Hauptbahnhof. Shoppen ist hier möglich, 10 000 qm Verkaufsfläche bieten hier einiges.
Das Empfangsgebäude des Dortmunder Hauptbahnhofs wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1952 neu errichtet, gilt als unscheinbar, beherbergt aber bedeutende Glas-Motiv-Fenster aus der ehemaligen Arbeitswelt Dortmunds.

Duisburg

Duisburg, 2013

Die Stadt der Stahlwerke und Kohlenzechen hat einen großen Bahnhof zu bieten. Diese traditionelle Industrie ist mittlerweile weitgehend weggezogen, aber gutes Bier und Currywurst gibt es hier weiterhin.
Der Duisburger Hauptbahnhof gehört zur Bahnhofskategorie 1 und ist der zentrale Knotenbahnhof des Schienenpersonenverkehrs im westlichen Ruhrgebiet. Das bestehende Bahnhofsgebäude wurde 1931-34 erbaut, im Krieg teilweise zerstört, wiederaufgebaut und gerade renoviert. Ein neues Hallendach ist in Planung.

Essen

Essen Hbf, 2012

Hier eine Galerie:

Hamm

Hbf Hamm, 2009

Das bestehende Empfangsgebäude wurde im klassizistisch-barocken Stil der Spät-Eklektik erbaut und 1920 dem Personenverkehr übergeben.
Der Bahnhof zeigt sich hier in seiner frisch restaurierten Pracht. Vor allem die Innenhalle ist nach alten Plänen vor kurzem wiederhergestellt worden.

Ibbenbüren

Bhf Ibbenbüren, 2019 © Foto: K. Garbrecht

Die Bergbaustadt Ibbenbüren ist eine Kleintadt im Regierungsbezirk Münster in Westfalen. Das Bergwerk Ibbenbüren war eines der zwei letzten Steinkohlebergwerke in Deutschland. Am 17. August 2018 wurde im Bergwerk zum letzten Mal Kohle gefördert. Das dazugehörige Kraftwerk verfeuert seitdem Kohle vom Weltmarkt. Das alte Bahnhofsgebäude wird heute als muslimische Moschee genutzt, auch ganz schön.

Iserlohn-Letmathe

Letmathe Bhf, 2019

Der Bahnhof Iserlohn-Letmathe befindet sich im Iserlohner Stadtteil Letmathe. Mit Kategorie 4 ist dieser Bahnhof höher eingestuft als der Iserlohner Innenstadtbahnhof (Kategorie 6). Anfang des 21. Jahrhunderts bedienten nur noch Regionalzüge den Bahnhof Letmathe. Zu dieser Zeit verfiel das Bahnhofsgebäude zusehends. Von 2013 bis 2015 wurde es durch einen Investor umgebaut, um daraus ein Wohnprojekt für behinderte Menschen zu machen. Heute fahren hier 2 Regionalzüge der Fa. Abellio.

Minden

Minden, 2012

Die Stadt Minden wurde bereits um das Jahr 800 gegründet worden und liegt in Ostwestfalen an der Weser. Der Bahnhof Minden (Westfalen) (amtlich Minden (Westf)) ist ein Inselbahnhof an den Hauptstrecken Ruhrgebiet–Hannover, Amsterdam–Hannover.
Der Bahnhof Minden ist einer der wenigen Bahnhöfe Deutschlands, der sich trotz einiger Umbauten noch in seiner ursprünglichen Form von 1847 präsentiert. In seiner ursprünglichen Konzeption diente er als Umsteigebahnhof zwischen der Köln-Mindener Eisenbahn und der Hannoverschen Staatsbahn. Die Militärs befürworteten, den neuen Bahnhof in eine Bahnhofsfestung in Polygonform mit einzubauen. Als Grenzbahnhof gebaut, entfiel ab 1866 im Zuge der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen diese Funktion als Umsteigebahnhof. Die Züge konnten nun durchfahren bis nach Berlin und der Bahnhof brauchte niemals durch ein größeres Bauwerk ersetzt zu werden.
Der Bahnhof wurde im romantischen Baustil errichtet, der nach mittelalterlichem Vorbild Türmchen und Zinnen als Vorbild benutzte.
Wikipedia

Porta Westfalica

Die Stadt liegt in der Region Ostwestfalen-Lippe, im nordöstlichen Nordrhein-Westfalen. Die heutige Stadt entstand erst 1973 durch Zusammenschluss von 15 Gemeinden. Der 1973 gewählte Name der neuen Kommune deutet auf ihre Lage am Durchbruchstal „Porta Westfalica“ der Weser durch Weser- und Wiehengebirge hin Auf dem Berg befindet sich
das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Es wurde 1896 zu Ehren des 1888 verstorbenen Kaisers Wilhelm I. eingeweiht.
Der alte Bahnhof von 1911 überlebte den 2. Weltkrieg und wurde weiß verputzt. Es bestand eine Busverbindung (einige Jahre als Obus) bis zur Haltestelle Porta am linken Weserufer.
Heute ist der Bahnhalt nur noch der Bahnsteig, ein Teil des alten Bahnhofs dient als Diskothek bzw. als Eventhall.

Recklinghausen

Recklinghausen Postkarte, 1964

Der alte Bahnhof wurde am 1. April 1945 durch einen Bombenangriff zerstört. Dieses neue Gebäude wurde 1962 eröffnet. Der große Vorplatz ist 1998 erneuert und wird seitdem als Busbahnhof genutzt.
Dies ist mein Heimatbahnhof, schon mit 4 Jahren wollte ich immer zum Bahnhof.

Wuppertal-Elberfeld

Wuppertal-Hbf, 2009, © Foto: Rolf Michel
Der Bahnhof Wuppertal-Elberfeld, seit 1992 Wuppertal HBF, ist einer der ältesten Bahnhöfe Deutschlands(1848). Mit seinem klassizistischen Säulenaufbau und der davorgebauten Einkauszeile ist er nur leider ein Ausbund an Häßlichkeit?

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