Ein Land mitten in Europa mit vielen Bergen und somit vielen aufwendig gebauten Zugstrecken. Die Zeiten von Kaiser Franz-Josef sind lange vorbei aber damals zu seinen Regierungszeiten wurde der Ausbau des österreichischen Eisenbahnnetzes begonnen. Die Bahnhofsoffensive der ÖBB, durchgeführt in den letzten ca. 10 Jahren, hat vielen Bahnhöfen gut getan: Verkehrsknoten sind umgebaut und erneuert worden, siehe Linz und St. Pölten.

Krems

Bhf Krems, 2011

Krems ist mit 23.813 Einwohnern (Stand 1. Januar 2010) die fünftgrößte Stadt Niederösterreichs und liegt 70 km westlich von Wien. Der Bahnhof ist der Endpunkt einer elektrifizierten Abzweigung der Franz-Josefs-Bahn und Ausgangspunkt der nicht elektrifizierten Strecken nach St. Pölten Hauptbahnhof (eröffnet 1879) und in die Wachau.

Klein-Wien

Bhf Klein-Wien, 2011

Dieses ist der nächste Haltepunkt an dem Kloster Göttweig auf der Nebenstrecke St. Pölten -Krems. Ein Fußweg den Berg hoch zum Kloster gibt es hier.

Linz

Hbf Linz, 2011

Linz ist die Landeshauptstadt von Oberösterreich und mit 189.355 Einwohnern (Stand: 2009) nach Wien und Graz die drittgrößte Stadt der Republik Österreich.
Der alte Kaiserin-Elisabeth-Bahnhof war der Vorgänger des heutigen Hauptbahnhofs. Das Bahnhofsgebäude, das Anfang der 1950er Jahre nach starker Kriegsbeschädigung im nüchternen Stil der damaligen Zeit wieder aufgebaut worden war, konnte den Anforderungen des erweiterten Verkehrs nicht gerecht werden. Im Rahmen der „Bahnhofsoffensive“ wurde der Hauptbahnhof Linz vollständig umgebaut und Ende 2004 seiner Bestimmung übergeben.
Das großzügig gebaute Bahnhofsgebäude macht den Eindruck eines Flughafens mit seiner riesigen verglasten Empfangshalle.
Der neue Bahnhof ist auf 3 Ebenen organisiert: im Erdgeschoss befinden sich einige Läden und Cafes. Eine Rolltreppe tiefer geht’s zu den Bahnsteigen, noch eine Etage tiefer fahren die städtischen Straßenbahnen.

Melk

Bhf Melk, 2011

Kleinstadt mit dem berühmten Stift Melk. Das berühmte Benediktiner-Kloster thront auf dem Berg über dem Ort. Das Stift wurde in den Jahren 1702–1746 von Jakob Prandtauer errichtet und zählt zum Unesco Kulturerbe. Saison ist ist hier ab 23. März (2019). In der Wintersaison nur mit Führung zu besichtigen.

St. Pölten

Hbf St. Pölten, 2011

St. Pölten ist die Landeshauptstadt und mit 51.688 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2010) die größte Stadt des österreichischen Bundeslandes Niederösterreich.
Mit der Eröffnung der Kaiserin Elisabeth-Bahn 1858, später Westbahn, und der späteren Errichtung weiterer Nebenbahnen entwickelte sich St.Pölten langsam zur Industriestadt. Der St. Pöltener Hauptbahnhof liegt an der 1858 eröffneten Westbahn und ist Ausgangspunkt zahlreicher Bahnstrecken. Zwischen 2006 und Oktober 2010 wurde der Bahnhof im Rahmen der Bahnhofsoffensive restauriert und umgebaut. Das Hauptgebäude ist nahezu im alten Stil von 1889 wieder hergerichtet und die Bahnsteige und die Innenhalle sind neu gebaut.



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